Alavera de Los Baños begrüsst den Beginn des Frühlings mit einer guten Nachricht: Die Wiedereröffnung des “Caminito del Rey”.

Bei dem “Caminito del Rey” (der kleine Königspfad)  handelt es sich um ein an die senkrechten Felswände der Schlucht “Gaitanes” gebauter, 3 Kilometer langer Wandersteg aus Holz und Stahlträgern. Er befindet sich nahe der Städte Antequera und Ardales, nur knapp eine Stunde von Ronda entfernt. Ein wahrhaft schwindelerregender Klettersteig mit nur einem Meter Breite und bis zu 100 Metern hoch über dem Fluss “El Chorro” gelegen.

Caminito del rey

Der ursprüngliche Weg wurde bereits im frühen 20. Jahrhundert gebaut und erleichterte den Zugang für die Arbeiter des Hydraulischen Wasserwerks “El Chorro”. Den Namen gab ihm König Alfonso XIII, der diesen im Jahre 1921 besuchte, um den Staudamm “Conde de Guadalhorce” einzuweihen. Im Frühjahr 2014 begannen die Restaurierungsarbeiten an diesem atemberaubenden Schluchtenweg und nun, am 28. März, kurz vor Ostern, wird er offiziell wiedereröffnet. Ein einzigartiger Ort, den man von unserem Hotel in etwas mehr als einer Fahrstunde besuchen und erleben kann.

Schon vor über zwanzig Jahren besuchten wir den alten El Caminito del Rey, der kurz danach wegen Einsturzgefahr geschlossen wurde. Er war in einem so schlechten Zustand, dass wir an einem Punkt des Weges aufgrund der riesigen Löcher wieder umkehren mussten. Es war jedenfalls ein beeindruckendes Gefühl, von so hoch oben diese fantastische Felslandschaft mit ihren senkrechten Wänden betrachten zu können.

Unter uns sahen wir einen, auf einem Felsen mitten im Flussbett thronenden riesigen Gänsegeier, welcher uns unruhig von unten her betrachtete. Die Schlucht war an dieser Stelle so eng, dass der Vogel kaum Platz hatte, von seinem Platz aus abzuheben. Die Schlucht war für dieses großartige Tier fast zu einem natürlichen Käfig geworden, und so versuchten wir, ihm aus seiner Falle zu helfen. Wir warfen ihm solange Brotstücke zu, bis er neuen Mut fasste und mit letzter Anstrengung doch noch den rettenden Weg nach oben fand. Mit einer Flügelspannweite von fast 2,50 Metern schaffte er es aus der Schlucht zu fliegen und seine Brutstätte an den glatten Felswänden zu erreichen. Ein wirklich großartiges Erlebnis.

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